Fall Wolkow und andere in Schtschelkowo
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Ermittlungsbeamter Major A. G. Koschel leitet ein Strafverfahren gegen Sergei und Tatjana Wolkow sowie Natalja Krasnobajewa ein wegen Organisation der Tätigkeit einer verbotenen Organisation, Teilnahme daran und Anstiftung dazu.
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Das Gericht verhängt vorbeugende Maßnahmen gegen die Gläubigen: Sergei Wolkow wird ins Untersuchungsgefängnis gebracht, Tatjana Wolkowa und Natalja Krasnobajewa werden unter Hausarrest gestellt.
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Sergei Wolkow befindet sich im Untersuchungsgefängnis Nr. 11 in Noginsk. Die ersten fünf Tage verbrachte er in einer feuchten Einzelzelle. Danach wurde er in eine Gemeinschaftszelle verlegt, in der es für sieben Personen sechs Betten gibt. Der Gläubige hat einen eigenen Schlafplatz auf der unteren Etage des Doppelstockbetts. Das Verhältnis zu den Mitgefangenen ist gut. Die durch das IVS übergebene Bibel wurde von der Gefängnisverwaltung ohne Frist zur Überprüfung einbehalten. Briefe erhält Wolkow.
Sergei lehnte den Pflichtverteidiger ab, weil diese ihn zum Geständnis drängte und seine religiösen Überzeugungen kritisierte.